Kevin Delajoud · Frankreich
In Kevin Delajouds Werk präsentiert sich die Stadt als Raum visueller Konstruktion.
Mit nahezu architektonischer Strenge beobachtet Linien, Volumen, Schatten und Rhythmen, die den urbanen Raum strukturieren.
Als autodidaktischer Fotograf erkundet er seit über zehn Jahren die Landschaften der Stadt, um ihnen eine grafische Grammatik und eine leise, rurückhaltende Poesie zu entlocken.
Weit entfernt von spontaner oder rein humanistischer Straßenfotografie, bevorzugt er einen Ansatz, der auf Komposition, Kontrolle und bewusster Reflexion beruht.
Zwischen Architektur, Abstraktion, Science-Fiction und Schwarz-Weiß entwickelt Kevin Delajoud eine starke und kohärente Bildsprache, in der sich das Alltägliche in konstruierte, stille und kraftvoll evokative Szenen verwandelt.